Fragen und Antworten zum Hülltrieb
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Elektronik

Mit dem Buch "Mit Spulen Draht und Morsetaste" 1953 von Martin Selber, dass wohl ganze Generationen von kleinen Bastlern in den 50er und 60er-Jahren verzaubert hat, begann auch mein Aufstieg.

Bei den ersten Schaltungsaufbauten für eine Wechselsprechanlage mussten auch diverse alte Kopfhörermuscheln als Mikrophon herhalten, der Erfolg war mäßig. Später begann der Bau einiger Detektorempfänger, zuerst mit einem Kristall, der dann durch eine Germaniumdiode (OA 625), die für ca. 3,- Ost-Mark 1960 zu haben war, ersetzt wurde. Die Teile, meist in offener Verdrahtung verlötet oder mit Lüsterklemmen zusammengeschraubt, wurden dann in Seifendosen bzw. in Holzgehäusen eingebaut, die mit Silberbronze bemalt wurden.

In den Anfängen versprachen die Gehäuse mehr als ihr Inhalt. Beim Versuch, den Empfang der Sender zu verbessern, wurden alle Variationen der Abstimmung erprobt, z.B. Spulen zum Einstellen, Schaltwerke usw. mit mehr oder weniger Erfolg.

Das Große Radiobastelbuch

Von Schubert (1966) und andere wie "Tonbandbuch für Alle", diverse "Elektronische Jahrbücher" und der "Funkamateur", weckten das Intresse an Ekektronik und komplexen Projekten. Einige Röhrenradios und später auch Fernsehgeräte bekamen ihre zweite Chancs bzw. konnten wieder zum Leben erweckt werden.Die ersten Versuche mit einem Transistor begannen beim Bau eines Kopfhöhrerverstärkers, der die Lautstärke meines Detektorempfängers verbessern sollte. Basteltransistoren ebneten den Weg von der A-Endstufe zur Gegentakten-B-Endstufe bis hin zum Zwischenfrequenzempfänger. Hier noch einige meiner Heiligtümer: wie Transistoren und meine Eigenbaubohrmaschine (24 V) mit der die Leiterplatten gebohrt und gefräst werden konnten.


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© Günther Greve 2011