Fragen und Antworten zum Hülltrieb
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Rotationskolbenmaschine

Rotationskolbenmotor (nicht-Wankelmotor)

Besser gesagt: Umlaufkolbenringmotor, mit dem ich mich näher beschäftigt habe bzw. es gibt eine Vielzahl von Bewegungsabläufen der rotierenden Kolben, die in diversen Patentschriften ausführlich beschrieben sind und die mehr oder weniger für einen praktischen Einsatz als Kraftmaschine taugen.

Die Variante der Einleitung und die Übertragungsmethode des Drehmomentes der Rotationskolben auf die Abtriebswelle ist bei einer Kraftmaschine entscheidend. Das Problem ist neben der Beherrschung der Fliehkräfte der rotierenden Bauteile, die Erwärmung bestimmter Quadranten, die Schmierung, der Gasaustausch, die Gasraumabdichtung usw. Letztendlich müsste solch ein Motor den Entwicklungsstand der heutigen Hubkolbenmaschine nahe kommen, um mit ihm zu konkurrieren.

Wenn der Verbrennungsmotor neben dem Elektroantrieb auf Grund von nachwachsenden Rohstoffen für die Kraftstoffgewinnung Überlebt, dann sollten auch neue Verbrennungs-Antriebskonzepte untersucht werden.

(hier eine Studie für diesen Fall)

Prototyp: Rotationskolbenmotor

(Weiterentwicklung von 2009 - siehe Patententwurf)

Technische Daten (Motorteil)

  • Ringzylindervolumen 582 ccm
  • Ringkolbendurchmesser 38.4
  • Ringkolbenvolumen (1) 103.4 ccm
  • Ansaugvolumen (44ccm) 71.15 ccm
  • Hubraum/Expansionsraum (4) 311 ccm
  • Hubraum (4) 285 ccm
  • Verdichtung 1:10
  • Kolbenkreisbahn- Durchmesserˆ… 160
  • Wasserkühlung
  • Hubwinkel ohne Überlagerung 42°

Beschreibung / Funktionsweise
meines entwickelten Rotationskolbenmotors

(Auszugsweise aus dem Entwurf der Patentschrift- von 2007)

Doppelkurbelantrieb zur Steuerung
einer Rotationskolbenkraftmaschine

Rotationskolbenmaschine zur vorrangigen Verwendung als Verbrennungskraftmaschine oder als Kraftmaschine, wobei jeweils zwei diametral angeordnete Rotationskolben periodisch volumenveränderliche Arbeitskammern in einem Ringzylindergehäuse bilden und die Rotationskolben über ineinander geschobene Wellen drehstarr verbunden sind, wobei die Wellen indirekt über eine Getriebekombination das Drehmoment über mindestens zwei Doppelkurbeln (1,3) auf eine gemeinsame Abtriebswelle (5) leiten.

Die Doppelkurbelkombination (1,2,3) steuert dabei in Abhängigkeit der Ladungswechsel über ein Getriebe (4, 6, 7, 11, 12) die Rotationskolben des Motors.

Die Besonderheit dieser Steuerung mit Doppelkurbeln in ihrer speziellen Ausführung und der Anordnung im Motor liegen in der Übertragungsmethode des Drehmoments, da es vorwiegend über den gesamten Arbeitstaktbereich des Kolbenhubes mit einem gleichgroßen Wirkungsgrad auf die Abtriebswelle (5) Übertragen wird.

Durch den Kraftfluss der Übertragung des Drehmomentes treten nur sehr geringe Verluste durch die Rotation des nachlaufenden Kolbens auf. Der Wirkungsgrad der Leistungsübertragung ist höher als beim Hubkolbenmotor und im Vergleich mit diesem auch in der Leistungsdichte wesentlich effektiver.

Das Konzept erlaubt, Varianten der Motorkenndaten unabhängig voneinander zu verändern, wie Kolbenhub bzw. -Länge, Anzahl der Rotationskolben, Taktanzahl sowie die Möglichkeit zur Optimierung der Kennlinie für die Kraftübertragung. Die Kennlinie wird dabei durch die Maßparameter der Doppelkurbeln bestimmt.

www.hülltrieb.de

Entwurf Patentschrift

Figuren zur Beschreibung


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© Günther Greve 2011