Fragen und Antworten zum Hülltrieb
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Ural M70- Retro Baujahr 2012

Dieses Kult-Moped schmückt seit einiger Zeit mein Gelass. Der Anlass dieser Neuanschaffung liegt in meiner jugendlichen Vergangenheit begründet. Die Sehnsucht steigt im Alter,- der Traum zu fahren ohne vorher zu schrauben,war wesentlicher Antrieb. Das erhoffe ich mir jedenfalls von der "neuen" alten Russentechnik, die noch dazu gepaart- , mit den neuzeitlichen kosmetischen Aufhüpfschungen, vielversprechend aussieht-oder! Hier ein Bild der Unversehrtheit nach ihrer "Schöpfung" mit ihrem neuen "Reiter".

Die Begeisterung  für eine solche eine Maschine , begann 2008  auf der Webseite des Ural-Teams Oberhausen. Als dann 2011 eine limitierte Version  (M70) anlässlich des 70-jährigen Bestehens des Irbiter Motorradwerkes herausgebracht wurde überlegte ich nicht lange. Die Auswahl: Ein Motorrad mit Stützrad sollte es im Alter schon sein. Zugleich kann im Beiwagen  auch allerlei Nützliches transportiert werden. Die Bilder zeigen die Überführung ca. 400km huckepack, davon im Dauerregen 300 km. Beim Abladen sprang sie problemlos an.

TÜV und Zulassung- eine Hürde für sich im Zeitalter der digitalen Welt.

Die Zulassung verband sich mit allerhand ,,Wanderbewegungen'': 1.Tag-Zulassungsstelle im Bürgerbüro; 2.Tag-zur Dekra mit Motorradgespann auf Trailer;  3.Tag Zulassungsstelle im Bürgerbüro;  4.Tag -erneut zur Dekra mit Motorradgespann auf Trailer;  5.Tag-Ratlosigkeit auf Zulassungsstelle im Bürgerbüro.... Übergabe des Vorganges zur Hauptstelle (MD); 6...15 Tag-Problemlösung zwischen Dekra und Zulassungsstelle bzw. deren Datenverwaltung. Ergebnis: auf ein Motorrad mit drei Rädern spricht das moderne Eingabeprogramm der Zulassungsstelle(n) nicht an,div. Parameter müssen manuell eingetragen werden. Fazit: die Dekra war begeistert von der neuen Russentechnik ,Einiges wie zB. die Bereifung laut beiliegender EG- Typengenehmigung wurde aktualisiert. 

Ich muss sagen die ersten Proberunden auf dem Gespann absolvierte ich in völliger Einsamkeit auf einem wenig besuchten Parkplatz. Bei Temperaturen von nur 2 Grad kam man trotzdem ins Schwitzen. Auch die Begeisterung hielt sich in Grenzen, denn da war richtige Arbeit angesagt und nicht zu vergleichen mit den Fahrten meiner Solo- BMW R4  Bj. ca.1936 , die mit Handschaltung am Tank ausgerüstet war. Neu für mich, Gespann fahren will gelernt sein, und ich als Neuling! Auf den Bildern wird erst einmal die richtige Sitzfolge geübt.


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© Günther Greve 2011