Fragen und Antworten zum Hülltrieb
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Maschineneigenbau

Begann natürlich bei mir auch schon  im Sandkasten. Später baute ich mit einem Steinbaukasten Häuser und nach den Anleitungen diverser Metallbaukästen, Autos, Kräne und kleine Maschinen.

Als 10-Jähriger beschäftigte ich mich mit diversen Holzarbeiten, wie Bau von Wassermühlen mit Hammerwerk, Segelbooten, Flugzeugen mit Gummimotor usw. Durch den Bau der ersten Kreissäge mit 14 Jahren ließen sich die Bastelarbeiten einfacher durchführen. Im Bild die Säge Nr. 4 von 1965, die auf einem Aluminiumcassi aufgebaut ist und die heute noch im Einsatz ist. In dieser kleinen Kreissäge ist das erste Alugußteil als Cassi verbaut, bei dem ein Holzmodell zuvor angefertigt wurde. Zusehen sind auch die ersten selber gefrästen Zahnräder. Durch Umstecken einiger Zahnräder konnte die Abgangsdrehzahl verändert werden. Der Einsatz dieser Säge begleitete in den Folgejahren viele meiner Projekte im Maschinenbau und Elektronik.

Mit immer anspruchsvolleren Projekten und durch Verknüpfung von mechanischen mit elektrotechnischen Komponenten ist ein Hobby entstanden, was heute den Beruf eines Mechatronikers nahe kommt. Einen Einfluss auf diese Entwicklung hatte auch die damalige Technik, die ich benutzen durfte. Im Bild die kleine Drehmaschine, die mein Vater 1948 selber baute und die bis 1959 in der Küche bei Muttern zu Hause mit untergebracht war.

Ohne diese Grundlagen sind solche Projekte, wie Portalfrästisch und CNC- Fräsmaschine, die ich zur Zeit bearbeite, nicht möglich. Diese sind auch für mich eine neue Herausforderung genauso wie bei manch einem Hobby-Maschinen-Bastler.


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© Günther Greve 2011